Gäste scannen die Karte und sind im Netz, ganz ohne Tippen.
Das Passwort am Router besteht aus sechzehn zufälligen Zeichen, und viermal am Tag fragt jemand danach. Ein WLAN-Code enthält den Netzwerknamen, die Verschlüsselungsart und das Passwort, sodass Ihr Gast die Kamera auf eine gedruckte Karte hält und im Netz ist. Getippt wird nichts.
Ein WLAN-Code ist eine kurze Textzeile: Netzwerkname, Verschlüsselungsart und Passwort, in einem Format, das Telefone seit Jahren lesen. Dazwischen liegt kein Server und keine Abfrage, die gedruckte Karte gilt also so lange, wie die Einstellungen im Router gleich bleiben. Halten Sie die Kamera eines iPhones ab iOS 11 oder eines Android-Geräts ab Android 10 darauf, erscheint die Frage, ob Sie diesem Netz beitreten möchten. Einmal tippen, fertig. Ältere Android-Geräte zeigen stattdessen die rohe Zeile an, die mit WIFI:S: beginnt, und der Gast gibt das Passwort von Hand ein. Das sollten Sie wissen, bevor zweihundert Karten in den Druck gehen.
Eine Anmerkung zur Beschriftung: im Generator über diesem Text heißt der Reiter Wi-Fi. Gemeint ist genau das, was hier alle WLAN nennen. Einen zweiten Reiter mit deutschem Namen gibt es nicht, Sie sind also an der richtigen Stelle.
Das Muster ist überall dasselbe: ein Netz, das viele Leute brauchen, und ein Passwort, das niemand buchstabieren sollte.
Drei Fehler erklären fast alle Ausfälle. Erstens der zu klein gedruckte Code: Teilen Sie den Leseabstand durch zehn, das ergibt die kleinste sinnvolle Kantenlänge. Eine Karte, die aus 30 cm gelesen wird, braucht also rund 3 cm, und unter 2 cm passiert auf Armlänge nichts Verlässliches mehr. Zweitens der helle Rand um das Raster, vier Module breit, den ein Layouter wegschneidet, wenn er bündig am Schwarz beschneidet. Dieser leere Rand gehört zum Code. Drittens helle Module auf dunklem Grund, was auf einer Speisekarte hübsch aussieht und bei älteren Lesegeräten scheitert, also dunkel auf hell bleiben. Ein Logo in der Mitte ist in Ordnung, solange die Fehlerkorrektur auf Q oder H steht, und Q ist bereits vorausgewählt. In die Druckerei geht die SVG- oder EPS-Datei statt der PNG, und die Hinweise zum Druck sind vor einer größeren Auflage die zehn Minuten wert.
Das ist die Frage, die direkt nach dem ersten fertigen Code kommt. Wer die Karte fotografieren kann, hat das Passwort, genau wie jeder, der es von einer Tafel abliest, und eine Handykamera vom anderen Ende des Raums reicht dafür aus. Das spricht nicht gegen das Drucken. Eine Karte auf dem Wirtshaustisch oder in der Ferienwohnung ist der normale Fall, und das Passwort darauf soll ja weitergegeben werden. Es spricht nur dafür, genau zu überlegen, welches Netz in den Code kommt. Nehmen Sie das Gästenetz und lassen Sie Kasse, Drucker und Netzlaufwerk im Hauptnetz, dann kommt eine gescannte Karte ins Internet und nicht in die Nähe Ihrer Dateien. Nach einem Passwortwechsel ist jede gedruckte Karte totes Papier, drucken Sie deshalb am selben Tag nach und nicht in der Woche darauf.
Der Netzwerkname unterscheidet Groß- und Kleinschreibung. Ferienwohnung_Gast und ferienwohnung_gast sind zwei verschiedene Netze, und das Telefon sucht dann geduldig nach einem, das es nicht gibt. Kopieren Sie den Namen aus der Router-Oberfläche, statt ihn aus dem Gedächtnis zu tippen. Als Netzwerkart wählen Sie WPA/WPA2. Ein WPA3-Router nimmt dieselbe Einstellung an, denn das Format kennt nur WEP, WPA und gar keine Verschlüsselung, und WEP gehört zu Geräten, die alt genug für den Austausch sind. Sendet Ihr Netz seinen Namen nicht, setzen Sie den Haken bei verstecktes Netz unter dem Passwortfeld. Damit wird die Markierung für ein nicht sichtbares Netz in den Code geschrieben, und erst sie lässt das Telefon einen Namen finden, den es nicht sehen kann. Ohne den Haken sucht das Gerät und kommt mit nichts zurück. Ein verborgener Name bringt für die Sicherheit kaum etwas, in der Gaststätte oder der Ferienwohnung ist das sichtbare Gästenetz daher der einfachere Weg.
Die Oberfläche des Generators ist international beschriftet, und dort steht Wi-Fi. Gemeint ist das Netz, das im deutschen Sprachgebrauch WLAN heißt, es handelt sich um dieselbe Sache und denselben Codetyp. Suchen Sie also nicht nach einem zweiten Reiter, den es nicht gibt, sondern tragen Sie Ihre Daten dort ein.
Netzwerkname, Verschlüsselungsart und Passwort stehen im Raster selbst und nicht auf einer Seite von uns. Eine gescannte Karte ruft diese Website nie auf und arbeitet auch dann, wenn auf beiden Seiten das Internet ausfällt. Ein Konto, ein Ablaufdatum oder einen Scan-Zähler gibt es bei diesem Codetyp nicht.
iPhones lesen solche Codes seit iOS 11 direkt aus der Kamera-App, Android-Geräte treten seit Android 10 damit einem Netz bei. Ältere Android-Modelle zeigen meist nur die Textzeile an, für den Rest hilft Google Lens. Legen Sie eine Karte aus und testen Sie sie am ältesten Telefon im Haus.
Ja. Setzen Sie beim Erstellen den Haken für ein verstecktes Netz, dann wandert die Markierung für eine nicht gesendete SSID in den Code, und genau die lässt das Telefon ein unsichtbares Netz finden. Ohne sie sucht das Gerät vergeblich. Da ein verborgener Name kaum Sicherheit bringt, bleibt ein sichtbares Gästenetz meist die bequemere Lösung.
Jede gedruckte Karte verliert in diesem Moment ihre Gültigkeit, denn das alte Passwort steht im Raster und lässt sich nachträglich nicht ändern. Erzeugen Sie einen neuen Code und tauschen Sie die Karten noch am selben Tag. Wenn Sie das Passwort regelmäßig wechseln, gehört der Nachdruck auf dieselbe Erinnerung.
Nein. Ein WLAN-Code trägt seine Daten im Raster, es gibt also nichts zu zählen und keinen Server, der zählen könnte. Scans zählt auf dieser Website nur der änderbare Link-Code, der über eine Weiterleitung bei uns läuft. Ein Netzwerkpasswort lässt sich so nicht ausliefern.