Ein Scan, und Ihre Daten stehen richtig im fremden Telefon.
Sie geben eine Karte weiter, Ihr Gegenüber will die Nummer später eintippen, und später kommt nie. Ein vCard-Code trägt Name, Telefon, E-Mail und Firma im Raster selbst, ein Scan öffnet also die Kontaktvorschau, und ein Tippen speichert alles richtig geschrieben ab.
Ein vCard-Code enthält einen kleinen Textsatz in genau dem Format, das Ihr Telefon schon kennt, wenn jemand Ihnen einen Kontakt per Mail schickt. Name, Telefon, Handy, E-Mail, Firma, Position, Website, Fax und Anschrift, jedes Feld in einer eigenen Zeile im Code. Das Telefon erkennt das Format, zeigt eine Kontaktvorschau und wartet auf das Tippen zum Speichern, ohne dass irgendeine Seite geladen wird. Deshalb verhält sich die Karte im Flugzeug genauso wie im Büro. Die Version 3.0 ist im Formular bereits ausgewählt und sollte dort stehen bleiben: 2.1 ist älter als die meisten Geräte, auf denen sie laufen müsste, und 4.0 lehnen einzelne Adressbücher noch ab.
Ein gedruckter vCard-Code lässt sich weder ändern noch zählen. Neue Stelle, neue Nummer, und jede Karte im Umlauf ist still und leise falsch. Ein Foto oder ein Social-Media-Profil steckt nicht darin, nur die Felder, die Sie ausgefüllt haben. Dazu kommen die üblichen Druckfehler: Lassen Sie den hellen Rand von vier Modulen um das Raster stehen, statt bündig am Schwarz zu beschneiden, bleiben Sie dunkel auf hell, weil invertierte Codes bei älteren Lesegeräten scheitern, und stellen Sie die Fehlerkorrektur auf Q oder H, sobald ein Logo in der Mitte sitzt. In die Druckerei geht die SVG- oder EPS-Datei, denn ein 300-Pixel-PNG, das über die Kartenbreite gezogen wird, bekommt weiche Kanten, die ein Scanner als Rauschen liest. Testen Sie den Andruck am Telefon einer anderen Person, nicht an dem, mit dem Sie gestaltet haben.
Eine Visitenkarte wird aus 20 bis 30 cm gelesen, also aus der Entfernung, in der man sie in der Hand hält. Geteilt durch zehn ergibt das 2 bis 3 cm Kantenlänge als Arbeitsgröße. Jedes ausgefüllte Feld kostet Zeichen, und mehr Zeichen bedeuten ein feineres Raster auf derselben Fläche Karton. Name, eine Telefonnummer, eine E-Mail und die Firma liegen bei etwa 120 Zeichen und drucken bei 2 cm sauber. Kommen ein sechs Wörter langer Titel, eine Website, eine Faxnummer und eine vierzeilige Anschrift dazu, sind Sie über 300 Zeichen: Das Raster wird dichter, und bei 2 cm auf ungestrichenem Papier läuft die Farbe in die Lücken zwischen den Modulen. Am Bildschirm sieht das weiter richtig aus. Es scheitert bei der Person, die die Karte im Halbdunkel einer Hotelbar hochhält.
Bleiben Sie deshalb bei einer Telefonnummer statt drei. Nehmen Sie eine Position aus ein oder zwei Wörtern, oder lassen Sie sie weg. Streichen Sie die Straße, denn Post schickt kaum noch jemand, und eine Kartenanwendung findet das Büro über den Firmennamen. Wenn wirklich jedes Feld bleiben muss, drucken Sie 2,5 bis 3 cm und nehmen den Platz in Kauf. Danach scannen Sie den eigenen Andruck aus etwa 25 cm, bevor die Auflage läuft.
Zwei verschiedene Dinge heißen digitale Visitenkarte. Diese hier schreibt die Daten ins Raster: kein Signal nötig, in fünf Jahren noch gültig, und niemand kann nachträglich ändern, was darin steht, oder mitzählen, wer gescannt hat. Die andere Art ist ein Code, der auf eine Profilseite zeigt. Den können Sie nach dem Druck bearbeiten, und er stirbt an dem Tag, an dem die Seite umzieht oder das Hosting ausläuft. Wenn Position und Nummer sich ändern werden, nehmen Sie einen Code auf eine änderbare Adresse und leben mit der Abhängigkeit. Wenn nicht, ist der Kontaktsatz im Code die haltbarere Variante. Soll die Karte nur eine leere Mail an Sie öffnen, kommt ein E-Mail-Code mit einem Bruchteil der Zeichen aus und darf deutlich kleiner gedruckt werden.
Nein. Der Kontaktsatz steht im Raster selbst, das Telefon liest ihn also aus der Druckfarbe und zeigt die Speicherabfrage auch im Flugmodus. Das ist der praktische Unterschied zu einem Code, der auf ein Onlineprofil zeigt und dafür jedes Mal eine Verbindung braucht.
Bei diesem Typ nicht. Die Daten stehen im Raster, eine Änderung bedeutet also einen neuen Code und einen Nachdruck. Wenn sich Ihre Angaben häufiger bewegen, nehmen Sie stattdessen den änderbaren Link-Code, legen eine Profilseite dahinter und tragen dort jederzeit ein neues Ziel ein.
Bleiben Sie bei 3.0, das ist voreingestellt. Diese Version lesen praktisch alle Telefone und Adressbücher ohne Murren. 2.1 ist älter als die Geräte, auf denen sie laufen soll, und 4.0 ist korrekt, aber ungleichmäßig unterstützt, was sich als fehlende Felder zeigt statt als gescheiterter Scan.
Eine Visitenkarte liest man aus 20 bis 30 cm, damit sind 2 bis 3 cm die Arbeitsgröße. Für vier oder fünf kurze Felder genügen 2 cm. Ein langer Satz mit vollständiger Anschrift braucht eher 2,5 bis 3 cm, sonst wird das Raster zu dicht für eine Handykamera.
Nein. Der Code trägt die Textfelder aus dem Formular und sonst nichts, also weder ein Foto noch Profilnamen. Ein Bild würde den Satz auf Tausende Zeichen aufblähen und das Raster für eine Visitenkarte viel zu dicht machen. Einen Profillink legen Sie besser auf einen eigenen Code.
Nein, und nichts hier kann Ihnen das sagen. Die Daten verlassen das Papier nie, es gibt also keine Anfrage, die sich protokollieren ließe. Gezählt wird nur beim änderbaren Link-Code, der über eine Weiterleitung bei uns läuft und die Scans nach Tag und Land aufschlüsselt.